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Fliegende Sterne im Feng Shui

Feng Shui teilt sich überliefert in die Formschule und die Kompassschule. Diese Seite behandelt das verbreitetste Verfahren der Kompassschule, Xuan Kong Fei Xing, die Fliegenden Sterne: Eine Periode und eine Blickrichtung werden über neun Paläste ausgelegt. Das Verfahren ist vollständig bestimmt, und jeder Schritt lässt sich nachprüfen.

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Form und Kompass

Die Formschule liest die Gestalt des Geländes und die Anlage eines Gebäudes. Die Kompassschule nimmt eine Peilung und arbeitet mit Perioden und Fliegenden Sternen. Sie stehen einander nicht entgegen, und die meisten Praktiker nutzen beide: Die Form gibt das große Bild, der Kompass ordnet die Richtungen zu.

Die häufigste Quelle von Missverständnissen in dieser Literatur ist das Hinübertragen von Begriffen aus einer Schule in die andere, denn derselbe Begriff kann in einem Text der Formschule etwas ganz anderes bedeuten als in einem der Kompassschule. Zu klären, welcher Schule ein Buch angehört, kommt vor dem Lesen seiner Regeln.

Drei Zyklen, neun Perioden

Xuan Kong misst die Zeit in neun Perioden, die zu drei Zyklen zusammengefasst sind. Jede Periode dauert zwanzig Jahre, jeder Zyklus sechzig, und der volle Umlauf hundertachtzig Jahre. Der Stern der laufenden Periode steht auf seinem Höhepunkt, der nächste steigt auf, und die bereits vergangenen sind im Abstieg.

Gegenwärtig läuft die neunte Periode, von 2024 bis 2043. Wechselt eine Periode, so ändert sich damit auch die Karte eines bestehenden Gebäudes. Darin liegt der schärfste Unterschied zu einem rein formbezogenen Zugang: Die Zeit ist ausdrücklich in das Urteil eingeschrieben.

Die vierundzwanzig Berge und die Ausrichtung

Der Kompasskreis teilt sich in vierundzwanzig Sektoren von je fünfzehn Grad, drei auf jedes Trigramm. Eine Karte lässt sich erst stellen, wenn die Sitz- und die Blickrichtung des Gebäudes gemessen sind.

Die Peilung ist der einzige Schritt des ganzen Verfahrens, der von einer Messung vor Ort abhängt, und dort schleicht sich der Fehler meist ein. Ein Wert, der auf die Grenze zwischen zwei Sektoren fällt, ergibt zwei völlig verschiedene Karten und verlangt deshalb eine sorgfältige zweite Messung.

Periodentafel, Bergstern, Wasserstern

Der Stern der laufenden Periode wird in die Mitte gesetzt und in der festen Folge durch die neun Paläste geflogen; das ergibt die Periodentafel. Der Stern der Periodentafel, der im Sitzpalast steht, wird darauf als Bergstern in die Mitte genommen, der im Blickpalast stehende als Wasserstern. Jeder fliegt vorwärts oder rückwärts, je nach der Polarität seines Sektors.

Sind die drei Tafeln übereinandergelegt, trägt jeder Palast eine Zahl der Periode, eine des Berges und eine des Wassers. Der Bergstern betrifft die Menschen, der Wasserstern die Mittel, und wie beide zum Stern der laufenden Periode stehen, entscheidet über den Gebrauch dieses Palastes.

Die vier Konstellationen und der Jahresstern

Wie Bergstern und Wasserstern zum Stern der laufenden Periode stehen, fällt in vier Grundkonstellationen. Welche davon ein Gebäude aufweist, ist das Erste, was aus seiner Karte gelesen wird.

Über der Grundkarte liegt die Schicht des Jahres: Jedes Jahr tritt ein Stern in die Mitte und fliegt durch die Paläste, was zeitweilige Verschiebungen ergibt. Die Grundkarte wechselt mit der Periode alle zwanzig Jahre, die Jahreskarte jedes Jahr, und beide werden zusammen gelesen.

使用步骤

  1. Die Sitz- und die Blickrichtung des Gebäudes sowie die Periode seiner Errichtung eingeben oder für die laufende Periode stellen
  2. Die Periodentafel wird ausgelegt, danach werden Bergstern und Wasserstern aus dem Sitz- und dem Blickpalast genommen und geflogen
  3. Jeden Palast an den vier Konstellationen und am Stern des laufenden Jahres lesen

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