Jin-Kou-Jue-Karte
Jin Kou Jue teilt seinen Ursprung mit Da Liu Ren, verkürzt die Struktur aber auf vier Positionen. Stehen sie, lassen sich die Beziehungen der Wandlungsphasen und die Stärke der Jahreszeit unmittelbar lesen; das meint die Überlieferung, wenn sie vom Stellen und Deuten in einem Zug spricht. Diese Seite erklärt, woher jede Position kommt.
Die vier Positionen
Die ganze Aufstellung besteht aus vier Plätzen: dem Boden, dem General, dem Edlen und dem Menschenstamm. Der Boden ist der Stand; der General wird darüber gesetzt, der Edle über den General, und der Menschenstamm wird aus dem Edlen herausgezogen. Die vier stapeln sich zu einer einzigen Säule, und die gesamte Deutung ruht auf den Beziehungen innerhalb dieser Säule.
Während Da Liu Ren beide Tafeln dreht, vier Lektionen entnimmt und drei Übertragungen ableitet, nimmt dieses System nur die eine Säule. Die einfachere Struktur bedeutet keine lockerere Ableitung: Gerade weil es nur vier Positionen gibt, darf keine beiläufig genommen werden.
Den Boden nehmen
Das ist der Schritt, der dieses System am stärksten von anderen abhebt. Der Boden wird aus der tatsächlichen Richtung im Augenblick des Stellens genommen, meist von dort, wo der Fragende steht, oder aus der Richtung, auf die er zeigt; die zwölf Zweige sind zwölf Richtungen zugeordnet. Neben der Richtung wird festgehalten, was der Fragende tut und welche Geräusche oder Gegenstände sich gerade zeigen; das sind die äußeren Entsprechungen.
Dass die Umstände des Stellens in die förmlichen Regeln aufgenommen sind, ist ungewöhnlich. In anderen Systemen sind solche Entsprechungen höchstens ein stützendes Indiz; hier legen sie den Boden fest und damit den Ausgangspunkt der ganzen Aufstellung.
General, Edler und Menschenstamm
Der General ergibt sich, indem der Monatsgeneral auf die Stunde gesetzt und abgelesen wird, was über dem Boden zu stehen kommt; das ist dasselbe Prinzip, nach dem sich im Da Liu Ren die Himmelstafel dreht. Den Edlen findet man, indem man Gui Ren aus dem Tagesstamm ansetzt, die zwölf Generäle anlegt und denjenigen nimmt, der über dem General steht. Der Menschenstamm wird anschließend aus dem Palast gezogen, den der Edle einnimmt.
Jede Position trägt eine Wandlungsphase: der Boden und der General aus ihren Zweigen, der Edle aus dem ihm zugeordneten General, und der Menschenstamm ist ohnehin ein Stamm. Die Beziehungen der vier untereinander bilden zusammen mit den sechs Verwandten, die vom Tagesstamm aus gerechnet werden, den Hauptteil der Deutung.
Stärke, Leere und die sechs Verwandten
Stehen die vier fest, wird zuerst die Stärke bestimmt: Jede Position wird an der Jahreszeit des Stellens gemessen, in fünf Stufen. Die Stärke entscheidet darüber, wie viel Gewicht eine Position hat, und dieselbe Beziehung liest sich anders, je nachdem, ob die Position gedeiht oder erschöpft ist.
Welche Zweige leer stehen, ergibt sich aus dem Zehntageszyklus, in den der Tag des Stellens fällt, und eine Position, die in die Leere fällt, wird gesondert behandelt. Die sechs Verwandten werden vom Tagesstamm als dem Selbst aus vergeben und bilden abstrakte Beziehungen der Wandlungsphasen auf konkrete Sachbereiche ab, ebenso wie Liu Yao es tut.
使用步骤
- Den Boden aus der Richtung im Augenblick des Stellens festlegen und die äußeren Entsprechungen notieren
- Der General wird aus Monatsgeneral und Stunde gesetzt, der Edle angesetzt und der Menschenstamm herausgezogen
- Die Beziehungen der Wandlungsphasen, die Stärke und die sechs Verwandten über alle vier Positionen lesen
